Transgenerationale Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Psychotherapie

Transgenerationale Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Psychotherapie

Die Vergangenheit wirkt weiter

Die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Zeit wirken in vielen Familien bis heute nach. Krieg, Flucht, Vertreibung, Verfolgung und Verlust, aber auch Schuld, Scham und familiäres Schweigen können nachfolgende Generationen prägen und im psychotherapeutischen Prozess eine wichtige Rolle spielen.
Das Seminar beschäftigt sich mit den psychodynamischen Mechanismen transgenerationaler Weitergabe und ihren möglichen Auswirkungen auf das psychische Erleben und die Beziehungsgestaltung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung dieser Zusammenhänge für die analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, insbesondere im Hinblick auf unbewusste Konflikte sowie Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse.
Anhand klinischer Fallbeispiele werden Möglichkeiten des Erkennens und therapeutischen Bearbeitens transgenerationaler Dynamiken praxisnah vermittelt und diskutiert.

Dozentin: Dipl.Psych. Franziska Urban

Termine : 12.12.2026 - 13.12.2026

Uhrzeit: 09:00 - 16;30

Seminargebühr: 320,00 Euro netto (Umsatzsteuerfreie Bildungsleistung)

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